Hinterlasse einen Kommentar

Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern gesunde Feiertage und ein gutes Jahr 2018!

Unsere Veranstaltungen im Jahr 2018 werden bis Mitte Februar veröffentlicht

 

Letzte Veranstaltungen:

100 Jahre Russische Revolution 07. November 2017

„Sozialistische Revolution im Zeichen von Fordismus und Amerikanismus? Eine Diskussion über den historischen  Stellenwert der russischen Revolution und ihre Bedeutung für eine linke Perspektive heute“

Dienstag, 07. 11., um 18 Uhr

Haus der Demokratie und Menschenrechte, Robert-Havemann-Saal (Greifswalder Str. 4)

Die Oktoberrevolution hat zweifellos das Antlitz des 20. Jahrhunderts geprägt. Der Sieg über den Hitlerfaschismus ist ohne die Sowjetunion so wenig denkbar wie die Zugeständnisse des Kapitals gegenüber den Arbeiterklassen des Westens oder der Schub antikolonialer und antiimperialistischer Kämpfe im Osten und Süden der Erde. Doch darf nicht übersehen werden, dass mit dem Aufstieg von Fordismus und Amerikanismus sowie dem sozialstaatlichen Regulierungsmodell der Kapitalismus einen enormen Entwicklungsschub erhielt, der die Untergangsprognosen des traditionellen Marxismus zur Farce werden ließen. Aber auch der sowjetische und osteuropäische Industrialisierungssprung war vom Leitbild einer fordistischen Fabrikgesellschaft geprägt, in der die abhängig Arbeitenden zu bloß Ausführenden in einem arbeitsteilig-hierarchischen System degradiert wurden, an dessen Spitze das parteistaatliche Kommandomonopol stand.

Welchen Stellenwert und welche emanzipatorischen Reichweiten konnten sozialistische Revolutionen unter diesen Voraussetzungen überhaupt haben und was für Gesellschaften konnten im Ergebnis der russischen Revolution 1917 entstehen? Welchen Charakter hatte also jene Epoche die zugleich von der Oktoberrevolution wie vom Amerikanismus geprägt war? Und: Gibt es im Zeitalter von Globalisierung, digitaler Revolution und Klimaerwärmung für eine postkapitalistische Perspektive im 21. Jahrhundert noch Anknüpfungspunkte an die Oktoberrevolution?

Bernd Gehrke (Publizist) und Thomas Kuczynski (Wirtschaftshistoriker) stellen ihre unterschiedlichen Einschätzungen zur Diskussion.

Moderation: Renate Hürtgen (AK Geschichte)

Veranstalter: AK Geschichte sozialer Bewegungen, Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: